Mein EVE-Online Tagebuch (4.Teil) – minern … meins, meins, meins

 

Einen wunderschönen guten Morgen…liebes Tagebuch,

 

dieses Mal habe ich mich mit einer anderen Einkommensquelle beschäftigt: dem minern.

Dazu muss ich gestehen, dass ich hierbei nicht alleine unterwegs war, sondern mich
unterstützen ließ.
Auf die Frage, wie hoch mein Drohnen-skill sei, dachte ich, Schweigen wäre angebracht.
Aber… Fettnäpfchen voraus … “Häh – wieso Drohnen? Ich dachte ich flieg mal eben in einen
Asteroidengürtel und leg los.

(Natürlich war mir klar, dass es ganz so leicht nicht funktioniert – ich hab mich ja schon
informiert – aber das Thema mit den Drohnen und den Ratten war mir dabei völlig entfallen).

 

So folgte die Erklärung:
In den einzelnen belts sind oft Piraten (Ratten) unterwegs, die dich angreifen werden.
Somit ist es ratsam, zum eigenen Schutz Drohnen einzupacken, die sich dann um das
Ratten-Problem kümmern können.
Soweit so gut, aber mein skill war … wie drücke ich es aus … NICHT existent.
Also bekam ich ‘Begleitschutz’ damit auch ich das Erfolgserlebnis eines tüchtigen,
LEBENDEN miners erfahre.

 

So lernte ich auch, dass das Leben eines miners unendlich langweilig ist. Man suche sich einen belt
aus dem breiten Angebot, dann schnell in Warp und ab dafür. Im Overview hatte ich mir die einzelnen
Asteroiden aufgelistet und arbeitete drauf los. Zu den Zeiten die ich online ging, waren die belts meist
nur noch mit Veldspar voll. Also musste ich mir keine Gedanken machen was ich am besten zuerst abbaue;
hab ich dann auch nicht.
Schwupps war mein Schiff voll, ich machte eine Kehrtwende und brachte meine ‘Beute’
auf die Station. Dann nichts wie zurück und weiter abbauen.
und abbauen
und wegfliegen
und abbauen
und wegfliegen
und
GÄHN, SCHNARCH … wie hält man das nur aus?!

 

Zu der Zeit befand ich mich weder in einer corporation, noch in einer mining-fleet. Hätte mir einer
die zwei Worte an den Kopf geschmissen hätte ich zuerst gegrinst, dann nachgedacht und gefragt
“Was soll mir das nun sagen? Und vor allem, was soll es bringen?”

 

Ja, liebes Tagebuch, das erfährst du – und auch all die Mitleser – wohl beim nächsten Mal,
wenn ich soweit bin es niederzuschreiben.
Auf bald!